Nachtschicht

3 Minuten, Spielfilm, Co-Autoren: Jürgen Liebenstein und Reiner Urban

Clubwettbewerb 1996: Teilnahme
Niederbayerischer Wettbewerb Landshut 1996: 3. Preis
Bayerische Amateurfilmfestspiele Schongau 1996: Teilnahme
Bundeswettbewerb Spielfilm Berlin 1996: Bronzemedaille

Unser erster gemeinsamer Versuch, einen Kurzkrimi zu drehen. Leider suchten wir uns als Drehtermin einen kalten Januarabend aus, was nicht gerade für Hochstimmung bei Darstellern und Beteiligten sorgte. Da wir den Film im Oberpaurparkhaus in direkter Nachbarschaft der VHS drehten, konnten wir auf einem Wagen einen Vorschaumonitor mitnehmen. Das erwies sich als sehr wichtig, da sonst alle Aufnahmen zu hell geworden wären. Der Inhalt ist einfach erzählt: Eine Frau geht am Abend ins Parkhaus. Am Parkautomaten liest sie eine Warnung über Überfälle im Parkhaus. Sie geht schnell rein, fühlt sich verfolgt und rennt schließlich zu ihrem Auto. Beim Öffnen der Autotür wird sie von einem Mann, der vorher als Parkhauswächter gezeigt wurde, angesprochen. Ist er der Parkhausmörder?

Drei für mich neuartige Versuche

Dieses Filmjahr war durch drei Neuversuche gekennzeichnet: Ein Kurzkrimi im kalten und dunklen Parkhaus („Nachtschicht“) und eine gestellte Reportage im Form eines Interviews als offene Kritik an den damaligen französischen Atombombenversuchen. Mit der bayerischen Miss Marple wagten wir uns zum erstenmal an eine Liveaufzeichnung eines Theaterstückes. Außerdem entstand für Bekannte wieder mal ein Hochzeitsfilm.

Führerschein und eine Hochzeit

„Der Führerschein“ war der erste gemeinsame Spielfilm mit Jürgen, den ich kurz davor für das Filmen begeistern konnte. Da unsere Darsteller im gleichen Jahr auch geheiratet haben, war es selbstverständlich, darüber einen Hochzeitsfilm mit zwei Kameras zu drehen.

Der Führerschein

8 Minuten, Spielfilm, Co-Autor: Jürgen Liebenstein

Clubwettbewerb 1994: 1. Preis
Niederbayerischer Wettbewerb Straubing 1994: 1. Preis
Bayerische Amateurfilmfestspiele 1994: Teilnahme
Bundeswettbewerb Familienfilm Lauf 1994: Bronzemedaille

Eigentlich ist „Der Führerschein“ die Verfilmung einer wahren Geschichte, die einer Freundin unserer Hauptdarstellerin passiert ist und die wir filmisch „aufbereitet“ haben. Die Geschichte ist einfach erzählt: Die Ehefrau ist recht vergesslich und läßt wieder einmal irgendwo ihren Führerschein liegen. Als Strafe muß sie mit dem Rad zum einkaufen fahren. Als der Kühlschrank wieder einmal leergeräumt ist, wird der Führerschein von Ihrem Mann dort entdeckt. Durch das längere Liegen im Kühlschrank hat sich das Paßfoto inzwischen ein bischen verändert.

Die Hochzeit von Maria und Thomas

30 Minuten, Hochzeitsfilm, Co-Autor: Jürgen Liebenstein

Der erste Versuch, gemeinsam mit Jürgen einen Hochzeitsfilm zu drehen. Wir machten das mit zwei Kameras. Das Schneiden erwies sich recht problematisch, da wir immer parallel von zwei Kassetten schneiden mußten.

Spekulieren mit System

7 Minuten, Auftragsfilm, Co-Autor: Jürgen Liebenstein

Das war ein Versuch, einen Auftragsfilm für einen Kollegen als Spielfilm zu gestalten. Thema ist dabei das Spekulieren mit Geld.

Wenig Neues in 92

Dieses Jahr entwickelte ich keine großen filmischen Aktivitäten. Sozusagen in letzter Minute, am Vorabend des Clubwettbewerbes entstand ein Minispielfilm über eine trockene Semmel. Zusammen mit Jürgen drehten wir für einen Bekannten einen Auftragsfilm für seine neugegründete Firma.

Der widerspenstigen Zähmung

3 Minuten, Spielfilm, Co-Autor: Reiner Urban

Clubwettbewerb 1992: 2. Preis
Niederbayerischer Wettbewerb 1992: 2. Preis
Bundeswettbewerb Spielfilm Berlin 1992: Teilnahme

Dieser Kurzspielfilm entstand eigentlich aus der Not heraus. Am Wochenende vor unserem Clubwettbewerb zum Thema „ein Spielfilm“, hatte weder ich, noch Reiner, ein Clubkollege einen Film fertig. Wir trafen uns am Sonntag nachmittag und nach drei Stunden war der Film im Kasten. Die Geschichte ist einfach: Ich besuche hungrig meinen Kollegen, der aber nichts anderes als eine trockene Semmel anzubieten hat. Diese wollen wir uns brüderlich teilen, doch das erweist sich als problematisch. Schließlich wird das Problem mit einer Kettensäge gelöst.

Cookie 9000

10 Minuten, Fantasiefilm

Niederbayerischer Wettbewerb Landshut 1991: 2. Preis
Bundeswettbewerb Video Mettmann 1991: Teilnahme

„Cookie 9000“ ist ein Filmcomputer, der die meisten Erfolge in der Branche zu verbuchen hat. Nach einem Komplettausfall kommt die Wahrheit raus, es wird keine neuen Filme geben, da alle Ideen zu Welterfolgen von ihm stammten. Teile des Filmes entstanden auf einem PC, dessen Bildschirm ich abgefilmt habe. Um die Erfolge des Filmcomputers aufzuzeigen, habe ich kurze Ausschnitte aus einigen bekannten Filmen eingeschnitten. Wer genau hinsieht und hinhört, entdeckt schnell meine versteckte Kritik an der allmächtigen Filmwelt Hollywoods und eine Hommage an „HAL 9000“, dem Computer aus Stanley Kubrick´s „2001“, meinem absoluten Lieblingsfilm der Science Fiction.

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