Dies ist mein Filmemacherblog für Kurzfilminteressierten, Amateurfilmer, Hobbyfilmer, Freizeitfilmer oder die es werden wollen. In diesem Film Blog findest Du u.a. meine Serie „Filmen für Anfänger“ (Wie lerne ich filmen?) und viele weitere Beiträge zum Thema Filmhardware (Welche Videokamera soll ich kaufen?), Filmbearbeitung (Was ist das ideale Videobarbeitungsprogramm für mich?), Filmtechnik, Filmfestivals, Beiträge über Kurzfilme und Kinofilme und weitere allgemeine Themen, auch zum Thema Internet und Suchmaschinen allgemein.
Was Du nirgendwo auf meinem Filmemacherblog findest: irgendwelche lustigen Filmchen, wie sie unter der Angabe „Amateurfilm“ des öfteren im Fernsehen zu sehen sind, denn das hat mit Amateurfilm rein gar nichts zu tun. Ebenfalls falsch am Platz bist Du, wenn Du unter Amateurfilm irgendwelche hausgemachten Pornofilme erwartest, die mit Amateuren gedreht wurden. Auch das hat mit Amateurfilm rein gar nichts zu tun.
Was Du allerdings hier im Filmemacherblog erwarten darfst, das sind anspruchsvolle Filme und auch Beiträge zu anspruchsvollen Filmen, denn ich bin nicht nur Hobbyfilmer, sondern auch ein Filmfreak und schaue natürlich gerne Filme an, ob im Kino oder zuhause am großen Bildschirm, oder Kurzfilm oder Langfilm.
Ach ja, ich bin Mitglied in unserem lokalen Film- und Videoclub Landshut VHS. Wir sind Teil des BDFA (Bundesverband Deutscher Film-Autoren) und organisiert in der UNICA dem größten Amateur-Filmverband der Welt.
RealTestData ist ein Testdatengenerator, der genau dort ansetzt, wo viele QA-Teams täglich Zeit verlieren: bei Daten, die entweder aus Produktion kommen (Compliance-Risiko), maskiert sind (oft inkonsistent) oder manuell zusammengeklickt werden (zu langsam und zu wenig Abdeckung). Der große Pluspunkt: Die Daten werden offline erzeugt und sind dadurch deutlich leichter DSGVO-konform einsetzbar, ohne dass man erst Freigaben, Dumps oder komplizierte Maskierungsstrecken abwarten muss.
In der Praxis überzeugt vor allem die Datenqualität. RealTestData erzeugt nicht einfach „zufällige“ Werte, sondern achtet auf Plausibilität und referenzielle Integrität: Postleitzahl und Ort passen zusammen, Telefonnummern wirken landestypisch, und Beziehungen zwischen Feldern brechen nicht sofort auseinander. Das ist entscheidend, weil genau diese Brüche sonst Tests wertlos machen oder Bugs erzeugen, die nur Datenartefakte sind. Besonders stark ist die Lokalisierung: länderspezifische Datensätze für viele Länder sind ein echter Vorteil für Unternehmen mit internationalen Prozessen.
Ein weiterer Punkt ist die Geschwindigkeit im Onboarding. Mit Vorlagen (z. B. für SAP-Module oder Dynamics 365) kommt man schnell zu einem ersten brauchbaren Dataset, ohne alles von Grund auf modellieren zu müssen. Das macht das Tool nicht nur für Datenprofis interessant, sondern auch für Tester:innen und Automatisierungs-Teams, die „einfach nur“ stabile, realistische Testdaten brauchen. Exportmöglichkeiten in gängige Formate helfen, die Daten direkt in bestehende Testpipelines zu bringen.
Grenzen gibt es natürlich auch: Wer extrem komplexe, historisierte Produktionsmuster exakt nachbilden will (z. B. über Jahre gewachsene, domänenspezifische Verteilungen), wird konfigurieren und iterieren müssen. RealTestData ist eher darauf optimiert, schnell realistische und konsistente Daten bereitzustellen, nicht darauf, 1:1 Produktionsrealität zu klonen – was in vielen Fällen sowieso der falsche Anspruch ist.
Unterm Strich: RealTestData ist ein sehr pragmatisches Tool für Teams, die schneller testen wollen, ohne mit Produktionsdaten zu spielen. Wenn du regelmäßig Releases, Migrationen oder Testautomation fährst und Testdaten zum Flaschenhals werden, bringt RealTestData messbar Tempo, Sicherheit und bessere Testabdeckung.
Foto und Film haben ja einiges gemeinsam, so auch Fotografen und Filmer. Da fast alle Fotokameras von der kleinen Knipse bis zum großen Vollformat Boliden Filmaufnahmen machen können, möchten viele Fotografen immer öfters auch filmen. Ich meine nicht die professionellen Fotografen, sondern uns ambitionierte Hobbyfotografen, die Lunte gerochen haben und nun auch Filme machen wollen.
Als ambitionierter Hobbyfotograf nehme ich mal an, Du knipst nicht, sondern machst Fotos, überlegst Dir also genau, welche Geschichte ein Foto erzählen soll, welche Wirkung es auf den Betrachter erzielen soll und verstärkst das auch in der Nachbearbeitung.
Beim Film ist es ähnlich. Du überlegst Dir zuerst eine Geschichte, die Du mit einem Film erzählen willst und wie es auf den Zuschauer wirken soll. Auch beim Film macht ein Großteil die Nachbearbeitung aus, ein Teil davon ist der Schnitt.
Was brauche ich also als Fotograf zum Filmen? Hardwaretechnisch gesehen erstmal nichts, denn als Fotograf hast Du ja vermutlich schon eine gute Kamera, die auch filmen kann. Das Stativ, was Du zum Fotografieren benutzen tust, kannst Du erstmal auch zum Filmen hernehmen, denn Schwenks werden nicht das erste sein, was Du unbedingt ausprobieren musst.
Zuallererst brauchst Du eine Geschichte. Die kann am Anfang noch so einfach sein:
Der Frühling ist da, was machen die Blumen in meinem Garten?
Ich bin am Sonntag in einem Wildpark und möchte Euch davon erzählen
Mein Sohn/Tochter spielt gerne mit seinen Legobausteinen. Was macht er damit?
Ich gehe durch den Wald spazieren und entdecke viele interessante Dinge
Ich mache eine Städtereise und möchte Euch über eine interessante Stadt erzählen
Das sind erstmal sehr einfach klingende Geschichten, müssen aber im Film entsprechend umgesetzt werden.
Später wird es sicher ambitionierter und vielleicht wagst Du Dich auch mal an eine richtige Reportage/Dokumentation oder sogar einen Spielfilm. Hier brauchst Du dann umso mehr eine Geschichte, die Du mit Deinem Film erzählst.
Hier ein Beispiel für einen sehr einfachen Film zu einer einfachen Geschichte:
Natürlich tut man, genauso wie beim Foto auch beim Film vieles ausprobieren, um zu lernen und probiert viele technische Hilfsmittel aus. Aber letztendlich ist das einzige, was wirklich notwendig ist, Deine Fotokamera, die auch filmen kann.
Hast Du schon mal als Fotograf eine Fotostory gemacht? Also nicht einzelne Bilder, sondern mit mehreren Bildern eine Geschichte erzählt? Dann bist Du schon sehr nah daran. Ein Film besteht immer aus mehreren Szenen und jede Szene sollte filmisch aufgelöst werden. Nahaufnahmen und Totalen sollten sich abwechseln, eine Szene besteht immer aus mehreren zusammenhängenden Aufnahmen und nicht aus Einzelbildern.
Fotografen passiert häufig am Anfang ihrer Filmkarriere, dass sie sehr statische Bilder machen. Das ist auch jeden Fall viel besser, als wild herumzuschwenken oder grundlos durch die Gegend zu zoomen. Eine Geschichte lässt sich aber viel lebendiger erzählen, wenn sich auch die Kamera bewegt. Im einfachsten Fall ist es einfach ein Verfolgen der Protagonisten mit der Kamera in der Hand (z.B spielende eigene Kinder), dann ist ein Stativ oft sogar hinderlich und eine Handkamera besser geeignet. Nichts ist langweiliger, als ein Kind mehrere Minuten lang vom Stativ beim Spielen zu filmen. Gerade bei Kindern ist es wichtig, dass Du auf deren Augenhöhe bist und dann wird es mit Stativ schwierig.
Einen Grundsatz gilt immer: Bewegt sich was vor der Kamera, dann kann die Kamera auch unruhiger sein, der Zuschauer merkt es nicht. Bewegt sich nichts vor der Kamera, also z.B. bei Landschaftsaufnahmen, dann sollte die Kamera auch ruhig sein, bzw. sich sehr ruhig bewegen.
Hier ein Beispiel für einen einfachen Film, den ich komplett aus der Hand gedreht habe:
Was ist mit Licht? Als Fotograf benutzt Du häufig Deinen Blitz. Natürlich tut man beim Film auch ausleuchten, das ist allerdings schon die hohe Schule der Filmkunst. Am Anfang kommst Du sicherlich ohne zusätzliches Licht aus. Wenn es nicht anderes geht, dann ist eine LED Lampe ganz hilfreich, denn ein Blitz hilft Dir selten weiter, Du brauchst ja Dauerlicht.
Aber kommen wir zurück zu einer Szene. Ein praktisches Beispiel: Du möchtest bei einer Städtereise filmen. Du nimmst Dir vor einzelne historische Gebäude zu zeigen und damit die Geschichte der Stadt zu erzählen. Nun entdeckst Du ein solches historische Gebäude, was Dich interessiert und was Du filmisch zeigen möchtest. Was machst Du?
Ein „Knipser“ stellt sich davor und macht ein Bild.
Ein Fotograf sucht sich einen interessanten Standpunkt mit Vorder- und Hintergrund, wo das Gebäude zu sehen ist. Er macht mehrere Bilder aus mehreren Perspektiven, vielleicht auch mit einigen Details.
Der Filmer arbeitet ähnlich. Er zeigt vielleicht auch noch zusätzlich den Stadtplan, oder ein Schild, wo der Name des Gebäudes zu sehen ist und macht einige Totalen mit Vorder- und Hintergrund, macht aber auch viele Details vom Gebäude. Berücksichtigt dabei auch Menschen, die hinein- oder hinausgehen. Zusätzliche Herausforderung: Man spricht einen dieser Menschen an und frägt nach dem Gebäude. Natürlich musst Du ihn dann auch fragen, ob Du ihn bei der Antwort filmen darfst. Ist es ein Einheimischer, erzählt die Person Dir möglicherweise interessante Sachen über das Gebäude und schon hast Du eine Geschichte.
Später beim Schnitt musst Du natürlich Details und Totalen abwechseln, am Anfang beginnst Du evtl. mit einer Totalen, dann schneidest Du das Schild rein, was den Namen des Gebäudes verrät und zum Schluss musst Du noch einen interessanten Übergang zum nächsten Gebäude finden. Wichtig dabei ist, Du musst den Zuschauer leiten und die Geschichte für ihn filmisch interessant erzählen. Später beim Schnitt ist es wichtig den Leitsatz „Kill your darling“ zu berücksichtigen. Ist eine Aufnahme noch so gut, passt aber nicht in die Geschichte oder den Gesamtablauf hinein, dann sollte man sie auch nicht rein nehmen.
Unwichtige, nichtssagende Aufnahmen solltest Du ebenfalls weglassen, jede Aufnahme im Film sollte die Geschichte vorwärtstragen und etwas Neues erzählen.
Dann kann es natürlich passieren, dass das Wetter recht wechselhaft ist. Entweder Du wartest, bis die Bedingungen so sind, wie Du sie haben willst, oder Du musst später beim Schnitt die Wetterbedingungen auch noch berücksichtigen und evtl. auch etwas Farbanpassungen machen.
Hier ein schon etwas mehr ambitionierter Film über den 3. Oktober in München:
Du siehst, eine Szene ist nicht einfach eine Aufnahme, sondern eine Abfolge von Aufnahmen, mit denen Du die Geschichte möglichst interessant erzählst. Aus mehreren solchen Szenen, die entsprechend thematisch in die Geschichte passen, besteht dann der gesamte Film.
Ein Film sollte dann natürlich auch noch einen Anfang und ein Ende haben. Du solltest dem Film auch einen Titel geben und am Ende noch hinschreiben, wessen Idee es war, wer gefilmt hat und wer geschnitten hat. Untermalung mit Musik ist dann natürlich noch eine andere Geschichte, da will ich hier nicht auf Einzelheiten eingehen.
Du siehst also, einen Film zu machen, ist gar nicht so schwierig, wenn man einige grundlegende Sachen berücksichtigt, viele davon sind einem Fotografen ja nicht neu.
Und schließlich ein Beispiel für einen schon recht ambitionierten Spielfilm von 2014, die ich mit einem Clubfreund gemacht habe:
Es gibt auf dem Markt viele technische Hilfsmittel, mit den man Kamerabewegungen gleichmäßiger und ruhiger gestalten kann. Eine Handkamera hat ja immer der Nachteil, wenn man geht, dass sie unruhig, nicht ausgeglichen wirkt und man die Schritte „sieht“. Dabei ist es egal, ob man sich nach vorne, nach hinten oder seitlich bewegt. Bei ebenem Untergrund, also z.B. asphaltiertem Weg oder zu Hause auf Laminatboden kann man noch andere Hilfsmittel einsetzen, beim Gehen oder Laufen mit der Kamera auf einem unruhigen Hintergrund gibt es jedoch im Moment diese vier in der Überschrift beschriebenen Möglichkeiten.
Ein Rig beruhigt eine Aufnahme etwas, man bleibt trotzdem beweglich. Ein Anfang tut es ein einfacher günstiger Rig, da man erst selber feststellen muss, ob das einem wirklich behagt und ob es einem was bringt. Ich habe auch eins, aber ich komme damit wenig zurecht, verwende es entsprechend selten. Ein Rig ist sehr hilfreich, wenn man zusätzliche Geräte an die Kamera anschließen will und trotzdem beweglich bleiben will. Dazu gehört ein externer Monitor oder Aufnahmegerät, ein externes Mikrofon, eine Follow-Focus Einrichtung usw.
Eine Schiene ist dann gut, wenn man Landschaftaufnahmen oder sonst etwas unbewegtes kreativer darstellen will. Schließlich ist ja Film Bewegung und nichts ist langweiliger als statische Aufnahmen von statischen Dingen. Wenn man in der Aufnahme geschickt Vorder- und Hintergrund kombiniert, ergeben sich oft interessante Perspektiven. Je länger natürlich die Schiene, desto teuer und komplexer der Aufbau. Ich würde persönlich bei 80 cm anfangen, das genügt erst einmal zum Lernen und passt auf ein Stativ. Ein Motor ist am Anfang ebenfalls nicht notwendig, wird es bei sehr langsamer Bewegung (Timelapse) natürlich interessant.
Eine Steadycam bringt nur dann was, wenn man die Kamera richtig ausbalanciert hat und wenn anschließend die führende Hand so kräftig ist, dass man das auch über eine längere Aufnahme aushält. Das ausbalancieren hat mich aber am Anfang auch Stunden gekostet und das wiederholte sich bei jedem Objektivwechsel. Wenn man dann mit der Steadycam geht, ist es am wichtigsten, dass Hände und Füße so gut wie möglich entkoppelt sind. Die Steadycam hilft natürlich hier sehr stark dabei. Ohne Steadycam, Kamera nur in der Hand und gehen, da merkt man dann in der Aufnahme deutlich die Schritte, wodurch eine Auf- und Abwärtsbewegung entsteht. Mit der Steadycam gleitet die Kamera schöner und gleichmäßiger.
Dem Gimbal gehört sicher die Zukunft. Allerdings sind mir 1000 Euro oder mehr im Moment dafür einfach zu viel, dafür brauche ich das zu selten. Unter 1000 bekommt man heute, so glaube ich, noch nichts richtig Gutes, aber das sieht in 5 Jahren sicher anders aus. Ein Gimbal gleicht im Vergleich zu der Steadycam die Bewegung nicht mechanisch, sondern elektronisch durch Motoren aus. Ein Gimbal ist meistens auch leichter als eine Steadycam, schließlich braucht man keine Ausgleichsgewichte.
Günstige Alternativen sind, wenn geeignet für die Aufnahme: Skateboard, Einkaufswagen, Rollator oder auch ein Rollstuhl. Ebenfalls ein Cabrio, aber das habe ich auch nicht. Ein Kumpel hat mal Fahrer gespielt, als wir mal einen Triathlon Film gemacht haben, war damals super für Laufen und Radfahren. Funktioniert aber nur gut auf ebenen gut asphaltierten Straßen. Falls man ein Motorrad (und Fahrer) hat, geht das natürlich auch, allerdings müssen Motorradfahrer und auch Kameramann viel lernen und probieren, bevor das einmal richtig klappt.
Weitere günstige Alternativen sind natürlich Eigenbauten. Wenn ein Kameramann darin begabt ist, kann er sich viel Geld sparen, die meisten Einzelteile für ein Rig, Steadycam oder Schiene sind günstig in Baumärkten zu bekommen.
Eine weitere Möglichkeit ist natürlich die elektronische Stabilisierung in der Nachbearbeitung. Das können manche Programme schon ganz gut, man muss aber immer beachten, dass man ein Teil des Bildes verliert, weil die Stabilisierung etwas hineinzoomen muss, sonst bekommt man schwarze Ränder.
Vor kurzem habe ich die Gelegenheit gehabt, bei ZOR.COM ein Panoramabild von mir auf Aluminium in der Größe 120×40 drucken zu lassen.
Dort wird die Möglichkeit geboten, nicht nur Bilder auf Glas oder Leinwand, sondern auch auf Aluminium (Alu-Dibond Platte) drucken zu lassen und das zu einem sehr günstigen, ja fast konkurrenzlosen Preis. Dabei sind neben Standardformaten auch viele Sonderformate in beliebigen Größen möglich. Ich habe dafür eines meiner Lieblingsbilder ausgewählt, ein Panorama von Landshut, geschossen von der Burg Trausnitz aus. Das Bild hat das Format 120×40 und ist mit einem Panorama-Programm aus vielen Einzelbildern entstanden. Die Auflösung ist über 160mpx groß.
Das hochladen des Bildes auf der Webseite ist sehr einfach. Auf der Webseite wählt man gewünschte Art und das Format und lädt das Bild in größtmöglicher Auflösung hoch. Dann wählt man den Versender, wobei DPD, DHL-Express möglich sind, Express kostet natürlich den entsprechenden Aufpreis. Bezahlen kann man mit Kreditkarte und Paypal. Ich habe dabei Paypal gewählt und DPD als Versender. Man muss sich für eine Bestellung nicht registrieren, aber natürlich seine Adressdaten eingeben. Anschließend „Bestellung abschicken“ und sich zurücklehnen, bis die entsprechende Liefermitteilung kommt.
Die Seite von ZOR ist übrigens sehr einfach und funktional gestaltet und viele klare Erklärungen sorgen für weitere Übersichtlichkeit.
Nach etwa 6 Tagen kam dann sowohl von ZOR als auch DPD eine E-Mail, dass das Bild auf dem Weg ist. Zwei Tage später nochmals eine Mitteilung von ZOR und dem Versender, dass das Bild an diesem Tag ankommen wird. Ich war schon natürlich mehr als gespannt auf das Ergebnis. Die Verpackung von ZOR ist ok und funktional, an den Ecken nochmals verstärkt, dass nicht passieren kann. Der Versender DPD behandelt das Paket aber offensichtlich nicht so gut, aber es ist unversehen bei mir angekommen.
Schon während des Auspackens dann das erste WOW. Trotz Folie war schon die Qualität zu sehen.
Die sehr hohe Auflösung des Bildes macht sich natürlich bemerkbar. Gerade im linken Teil, welcher die Häuser am Dreifaltigkeitsplatz zeigt, sind so lebendig herausgekommen, dass man meint, man könnte in die Fenster reinschauen. Natürlich macht das Bild an sich sehr viel aus, wie es dann wirklich auf Aluminium dargestellt wird. Eigentlich müsste jeder ambitionierte Fotograf über mein Bild den Kopf schütteln. Aber hier habe ich die Regeln absichtlich gebrochen und eine mittige Aufteilung zwischen Himmel und der Stadt gewählt, da der Himmel selber mit seinen Wolken eine sehr schöne Struktur zeigt. Sehr viel macht auch aus, dass das Foto im November geschossen wurde, wo die Luft sehr klar ist und damit im Bild alle Feinheiten sehr gut rauskommen.
Im Moment habe ich das Bild noch nicht aufgehängt, da noch kein fester Platz dafür gefunden wurde aber auch so macht das Bild auf einer weissen Wand eine sehr gute Figur. Selbst wenn man ganz nah an das Bild geht, sind alle Details klar zu erkennen. ZOR.COM hat hier also ganze Arbeit geleistet und tatsächlich die Qualität des Bildes auf das Alu-Dibond übertragen.
Abschließend kann ich guten Gewissens sagen, dass ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden bin. Wenn man bedenkt, dass ein solcher Druck auf Alu-Dibond bei ZOR.COM ca. die Hälfte kostet, als von vergleichbaren Onlineshops ist das Preis-/Leistungsverhältnis eigentlich nicht schlagbar.
Vor zwei Wochen bekam ich Gelegenheit, ein Fotobuch von Saal Digital zu testen und möchte nun gerne darüber einen Erfahrungsbericht schreiben. Das Unternehmen hat mir einen Gutschein zukommen lassen und schon konnte ich loslegen.
Als Erstes galt es die Software zur Bucherstellung bei Saal Digital herunterzuladen. Das geht schon mal sehr einfach, auf der Homepage findet man sofort den Link (Download) und schon kann man loslegen. Die Software ist sehr übersichtlich, man wählt ein Format aus und kann auf viele Vorlagen zurückgreifen oder einfach leere Seiten, auf denen man seine Bilder positioniert. Nach einigen Vorüberlegungen habe ich mich für ein Fotobuch im Format 28×19 also Din A4 quer, entschieden. Als Thema nahm ich meine schönsten Bilder von Landshut.
Das schwierigste war erstmal die Auswahl und Platzierung der Fotos. Ich habe mich für dieses Format entschieden, da ich viele Panorama Fotos von Landshut habe und ich einige über 2 Seiten platzieren wollte. Ging aber recht schnell und problemlos. Die Software weist auch darauf hin, wenn Ränder überschritten werden, schon mal eine sehr hilfreiche Funktion. Nach ca. 3 Stunden waren dann auch alle Fotos platziert. Nun kann man einfach das Fotobuch in den Warenkorb legen und zur Kasse gehen. Alles einfach und einleuchtend.
Diesen Link kann man teilen, anderen zuschicken und es wird dadurch eine weitere Bestellung ermöglicht. Wer also mein Fotobuch gerne habe möchte, kann es sich jederzeit bestellen.
Gleich am nächsten Tag kam die Mitteilung, dass das Fotobuch fertig ist und per DHL Paket verschickt wird. Und tatsächlich war es am nächsten Tag da. also keine 3 Tage von Zusammenstellung bis zum Fotobuch in der Hand halten. Mein erster Eindruck war „WOW“. Habe das Buch gleich meinem Kollegen in der Arbeit gezeigt und er meinte, das könnte ich locker verkaufen. Nun ich bin nur ein Hobbyfotograf, andere können es sicher besser, trotzdem gefällt mir persönlich meine Zusammenstellung sehr gut.
Ja und was soll man zu der Qualität der Bilder sagen? Ist das Ausgangsmaterial gut, so sind auch die gedruckten Bilder gut.
Aus Fehlern kann man nur lernen heißt es immer wieder und es trifft auch immer wieder zu. Manche Fehler mache ich immer wieder, manche stelle ich im Lauf der Zeit durch Erfahrung ein. Bevor Du aber auf den Auslöseknopf einer Videokamera drückst, solltest Du in Gedanken immer wieder ein paar Punkte durchgehen, ob Du sie richtig gemacht hast. Auch erfahrenen Filmern passieren aber immer wieder Fehler. An dieser Stelle möchte ich Dir die zehn häufigsten Fehler vor Augen führen, die auch ich immer wieder mache und natürlich auch die Tipps dazu, wie Du sie vermeiden kannst. Manche der Fehler kannst Du nachträglich am Computer korrigieren, manche aber eben nicht.
1.Lerne Deine Kamera kennen
Der erste Tipp ist auch gleich der Wichtigste. Es hilft nichts, die teuerste oder beste Kamera zu haben, wenn ich sie nicht beherrsche. Die wichtigsten Einstellungen seiner Kamera sollte man im Schlaf kennen:
Wie schalte ich den Focus auf manuell?
Wie korrigiere ich den Weissabgleich?
Wie kann ich die Belichtung korrigieren?
Bevor Du mit der ersten Aufnahme des Tages beginnst, solltest Du auch die wichtigen Kameraeinstellungen prüfen:
Ist die richtige Qualitätsstufe eingestellt? (SD, HD, 4K mit X Mbit, Format MP4, AVCHD, XAVC usw.)
Nichts ist ja schlimmer, wenn man die falsche Stufe eingestellt hat und am Ende des Tages merkt, dass man alles in SD Qualität statt 4K aufgenommen hat.
Sind sämtliche Effekte ausgeschaltet?
Nichts ist ja schlimmer, wenn man Effekte wie Schwarz/Weiss oder Sepia oder ähnliche eingeschaltet lässt und sie nur für eine bestimmte Aufnahme braucht.
Sind alle Automatikmodi eingeschaltet?
Ich gehe grundsätzlich so vor, dass ich meine Kamera am Anfang komplett auf Automatik stelle, um gerade in Reportage-Situationen dafür gerüstet zu sein, sofort auf den Auslöseknopf zu drücken. Erst wenn es die Aufnahme erfordert, schalte ich die Funktionen auf manuell, die ich gerade brauche und schalte sie danach wieder zurück auf Automatik, um wieder für unvorhergesehene Situationen gewappnet zu sein.
2.Schiefen Horizont beseitigen
Wenn bei Deiner nächsten Filmvorführung jemand die Bemerkung macht, dass das Meer ausläuft oder sogar an einem Bildrand einen Wassereimer hinstellt, dann hast Du wohl beim Horizont nicht aufgepasst. Auch wenn heute die Nachbearbeitungsprogramme einen Layouteditor anbieten, mit dem Du das noch gerade rücken kannst, es ist besser es gleich richtig zu machen. Auf einer Aufnahme, wo der Horizont zu sehen ist, muss dieser gerade sein, davon gibt es keinerlei Ausnahmen, egal ob Foto oder Film. Viele Kameras bieten heute an, einen Horizont einzublenden, diese Automatiken kannst Du gerne nutzen. Auch die Bilddrittelteilung, die Kameras anbieten, macht viel Sinn, denn auch das bewahrt Dich vor einem schiefen Horizont oder falschen Bildaufteilung.
3.Scharfeinstellung prüfen
Autofocus ist toll und befreit mich in vielen Situationen um eine mühevolle Scharfeinstellung. In bestimmten Situationen jedoch, reagiert jeder Autofocus falsch und muss manuell korrigiert werden. Eine typische Situation ist eine Person vor einer Wand, die klare Strukturen aufweist. Du kannst Dir sicher sein, dass die Kamera auf die Wand scharfstellt und nicht auf die Person bzw. deren Gesicht. Also musst Du auf solche Situationen gefasst sein, den Autofocus hier ausschalten und auf das Gesicht manuell scharfstellen. Diesen Fehler sieht man übrigens auch bei Fernsehinterviews sehr häufig. In diesen Fällen ist oft ein Camcorder mit kleinem Chip hilfreich, wo alles in der Schärfeebene bleibt oder mit Weitwinkel arbeiten, was eigentlich bei Porträtaufnahmen nicht gerade gute Bildausschnitte produziert.
4.Richtigen Bildausschnitt wählen
Den schiefen Horizont habe ich schon genannt, aber es gibt auch noch das „Rule Of Thirds“, also die Drittelteilung eines Bildausschnittes. Natürlich bestätigen die Ausnahmen die Regel, allerdings wirkt eine Horizontaufteilung im oberen bzw. unteren Drittel für das menschliche Auge einfach symmetrischer und damit besser, als eine Teilung genau in der Mitte. Genauso ist es bei einer Person im Bild. Der Zuschauer will wissen, ob sie in das Bild hineinblickt, also in der linken Drittelteilung ist und nach rechts blickt oder umgekehrt oder ob diese Person aus dem Bild wo anders hinblickt. Es muss halt für den Zuschauer plausibel sein, dann ist der Bildausschnitt auch richtig. Genauso verhält es sich mit der Bewegung im Bild. Eine Person oder ein Verkehrsmittel von links nach rechts deutet darauf hin, dass es irgendwo hinfährt, umgekehrt, dass es zurückfährt bzw. zurückgeht. Achtet bei Spielfilmen drauf: Soll es spannend werden, dann fängt es oft an zu regnen, begibt sich jemand auf die Reise, dann fährt die Person oft mit einem Schiff oder Bahn von links nach rechts.
5.Blende und Weißabgleich prüfen
Im Normalfall werden die Blendenautomatik und der automatische Weißabgleich für ein ausgeglichenes Bild sorgen. Es gibt aber Situationen, wo man manuell eingreifen muss: z.B. um den Sonnenuntergang zu verstärken, oder dunkle Gesichter vor hellem Hintergrund auszugleichen oder die von der Kamera falsch ermittelte Farbtemperatur von Fluoreszenzlampen zu berichtigen. Das sind Situationen, die man in der Nachbearbeitung nur in gewissen Grenzen berichtigen kann. Ein schwarzes Gesicht ohne Struktur bleibt schwarz oder wird höchstens grau. Eine weiße Wand bleibt weiß, eine zu helle Struktur der Wand kann man nicht mehr richtig ins Bild setzen.
Natürlich könnte ich diese Tipps weiter fortsetzen und mehr ins Detail gehen, ich wollte Dir hier aber nur die wichtigsten Punkte aufzeigen, wenn Du diese beachtest, bekommst Du in Zukunft viel bessere und damit zufriedenstellende Ergebnisse. Manche dieser Punkte gehen in Erfahrungswerte über und ich kümmere mich nicht mehr weiter darum, weil ich es automatisch richtig mache, andere muss ich mir vor der Aufnahme auch wieder in Erinnerung rufen, weil ich die nicht so häufig brauche und damit gerne wieder vergesse.
Am 11. März 2016 lief mein neuester Film „Lausanne Lumières“ bei der BAF (Bayerische Film + Video Festspiele) im niederbayerischen Oberalteich. Die BAF sind das Filmereignis des Jahres bei den Bayerischen nicht-kommerziellen Filmemachern. Der Landesverband Film + Video Bayern e.V. richtet diese Festspiele jedes Jahr aus. Eingeladen sind die interessantesten Filme der 3 Landesfilmfestivals. Alles Weitere auf www.film-festspiele.de.
Welche Art von Kamera ist am Besten zum Filmen geeignet? Ein richtiger Camcorder, eine Systemkamera oder eine Spiegelreflex oder SLT-Kamera?
Nach nunmehr 4 Jahren Erfahrung mit allen drei verschiedenen Kameraarten habe ich mir mal diese Frage gestellt. Gleich eins vorneweg: Es gibt keine „beste“ Kamera zum Filmen.
Vor 10 Jahren hatte man noch nicht viel Auswahl, da gab es zum Filmen nur Camcorder, die in SD Qualität auf DV-Band aufnahmen und das war es. Mit fortschreitender Technik wurden die Möglichkeiten nun vielfältiger und erschwinglicher. 2011 habe ich mir mit der Sony SLT A65 eine DSLR / SLT Fotokamera gekauft und auch viel damit gefilmt. Parallel dazu benutzte meine Frau eine Kompaktkamera, die Sony HX9. Dann kam eine Sony NEX-3N ins Haus, Anfang dieses Jahres habe ich meine A65 gegen eine A99 getauscht und zwischendurch auch die A5100 und A6000 ausprobiert. Früher habe ich einen Sony HDR-XR520 Camcorder benutzt und im Filmclub haben wir seit einigen Jahren 2 CX550 von Sony. Also genug Möglichkeiten, die verschiedenen Arten gegenüber zu stellen. Neuerdings habe ich auch noch eine gebrauchten Sony PJ-810 Camcorder gekauft.
Zuerst ist es wichtig, sich klarzumachen, was man filmen will, dann kann man sich überlegen, welche Art von Kamera am geeignetsten ist. Die Filmqualität aller von mir benutzten Kamera war in FULL-HD vollkommen ausreichend, es geht also mehr darum, für welche Gelegenheiten welche Kamera mehr oder weniger geeignet ist.
Fangen wir mal an mit der A99. Diese Sony Kamera ist eine Vollformat Kamera mit einem 24x36mm großem Sensor. Dieser große Sensor wird auch für das Filmen verwendet, allerdings werden nicht alle Pixel ausgelesen, es findet ein sogenanntes Pixel-Binning statt. Die Qualität des Filmmaterials ist trotzdem hervorragend und liegt weit über dem, was auch teuere Camcorder abliefern können. Mit den entsprechenden lichtstarken Objektiven ist auch bei wenig Licht immer noch eine sehr gute Qualität vorhanden. Man kann problemlos bis ISO 3200 gehen, ohne das ein Rauschen sichtbar vorhanden wäre. Also eigentlich die beste Möglichkeit, um qualitativ hochwertige Aufnahmen zu machen. Wo ist dann das Problem? Die Schärfentiefe ist es. Durch den Vollformat Chip hat man eine sehr niedrige Schärfentiefe. Jetzt werden sicher alle schreien: Jaaa, das möchte ich doch haben. Das ist richtig, aber in den meisten Fällen ist das in szenischen Filmen gewünscht. Bei Reportagen kann das sehr schnell hinderlich sein, denn da habe ich oft die Zeit nicht, dauernd die Schärfe nachzustellen. Aber auch in Spielfilmen bei Nahaufnahmen ist die Schärfentiefe oft nur wenige Zentimeter und wenn sich der Darsteller auf die Kamera zu oder wegbewegt, dann muss man die Schärfe nachstellen. Einen zweiten Punkt möchte ich auch noch aufführen: Bei handgeführter Kamera ist eine Fotokamera zum Filmen nie so gut geeignet wie ein Camcorder. Deshalb gibt es am Markt inzwischen viele Hilfsgeräte, damit man die Kamera besser halten kann.
Kommen wir mal zum Camcorder. Wo ist der größte Unterschied? Die meisten Camcorder haben einen sehr kleinen Sensor, oft nur 1/5.8″. Die PJ810 hat z.B. einen Sensor mit 1/3,95″. Die neuen Camcorder haben schon auch einen 1″ Sensor. Wenn ich mal alle Formate vergleichen darf, dann ist der Unterschied zwischen meinem Camcorder und meiner Vollformatkamera: Die Sensorfläche vom Vollformat ist 118mal größer. Was bedeutet das in der Praxis? Stellt man bei Blende 5,6 und einem 50mm Objektiv (4,6mm beim Camcorder) eine Person in 1m Entfernung hin, dann ist die Tiefenschärfe bei der Vollformatkamera bei 9 cm, alles im Bereich 96 und 104 cm wird scharf sein. Selbst bei 5m Abstand sind es nur Beim Camcorder entspricht das 4,6mm Brennweite und die Tiefenschärfe wird bei 0 bis unendlich liegen. Möchte ich mit meinem Camcorder eine niedrige Tiefenschärfe haben, dann müsste ich die Person in einem Meter Entfernung mit vollem Tele des Camcorders aufnehmen, dann sehe ich die Person aber nicht, sondern höchstens ein Auge.
Format
Breite
Höhe
Fläche
Cropfaktor
VF
36,0
24,00
864,00
1,0
APS-C
22,2
14,80
328,60
1,6
1 Zoll
13,2
8,80
116,20
2,7
1/3,2 Zoll
4,5
3,40
15,30
8,7
1/3,95 Zoll
3,3
2,20
7,30
10,8
1/5,8 Zoll
2,2
1,50
3,30
14,1
Was ist also die Folge: Wenn ich eine Reportage drehen will, wo ich mit niedrigen Blendenwerten arbeiten muss und die Personen dabei nahe stehen, dann werden vieler meiner Aufnahmen mit der A99 unscharf sein. Aber ich habe doch einen Autofokus? Naja, der hilft hier aber nicht viel, weil er dann oft auf die falsche Person oder sogar den Hintergrund scharf stellt und ich habe nicht die Zeit alles manuell scharfzustellen. Folge: ich werde für eine solche Reportage meinen Camcorder nehmen, denn dort ist alles immer scharf.
Möchte ich jedoch einen Film machen, wo ich viel Zeit habe, alle Aufnahmen genau vorbereiten kann und möchte ich „filmisch“ arbeiten, also mit der Schärfeebene spielen, dann ist eine Vollformatkamera sehr gut geeignet. Und gleich noch ein Grund für die Vollformat: Wenn ich nur wenig Licht zur Verfügung habe. Der Camcorder muss das Signal deutlich verstärken und fängt damit an zu rauschen. Das versucht wiederum die Software des Camcorders auszugleichen und alles wird „glattgebügelt“, die Aufnahmen schauen nicht mehr gut aus auch die Farben werden schnell flau. Beim Vollformat habe ich viel mehr Spielraum mit lichtstarken Objektiven und hohen ISO Zahlen zu spielen. öchte ich Aufnahmen machen, wo ich auch mal „zoome“, obwohl das bei Filmern verpönt ist, dann ist eine Foto-Kamera mit Wechseloptik denkbar ungeeignet. Zoomobjektive haben keinen Motorzoom, ich muss per Hand zoomen und das wird nie „weich“ sein, schaut also nicht gut aus. Da ist also ein Camcorder viel besser geeignet oder natürlich auch System/Kompaktkameras, die einen Motorzoom haben. Möchte ich Aufnahmen machen, wo ich den Fokus verstelle, also die Schärfeebene verlagere, dann ist das genauso. Auch hier haben Kameras mit Wechseloptiken so etwas nicht vorgesehen. Natürlich haben auf diesen Umstand schon verschiedene Hersteller reagiert und sog. „Follow-Focus“ Vorrichtungen auf den Markt gebracht. Es gibt inzwischen sogar extra Objektive dafür, die eine Art Zahnrad auf dem Tubus haben. Alle diese Vorrichtungen benötigen aber einen Rig, wodurch die Kamera durchaus recht unhandlich wird. Was ist aber mit den Kameras zwischen diesen Extremen Vollformat und Camcorder? Das ist auf jeden Fall eine mögliche Lösung. Die kleinen APS-C Kameras wie die A6000 werden in der Charakteristik eher bei der Vollformat liegen, Kameras mit kleineren Sensoren wie MFT oder 1″ können nicht mehr „so“ gut freistellen wie eine Vollformat, eignen sich dafür aber auch schon für Reportagen. Kameras mit Wechseloptiken können beim Filmen den Nachteil haben, dass ich ab und zu das Objektiv wechseln muss, dass ich nicht so einfach zoomen oder die Schärfeebene während der Aufnahme verstellen kann. Systemkameras mit festen Objektiven haben zwar einen Motorzoom, aber wiederum den Nachteil, dass ein Superzoom (unter Fotografen auch „Suppenzoom“ genannt) nie die Qualität eines Fotoobjektivs erreichen kann. Resumee: Es hängt alles davon ab, was ich drehen will und welche Qualitätsansprüche ich stelle. Ich bin hier extra nicht auf Proficamcorder eingegangen, die oft beide Qualität haben, denn die sind ausserhalb meines und auch vieler anderen Budgets. Ich bin nur ein Amateurfilmer, der aber die bestmögliche technische Qualität aus seinem Gerät rausholen will.
Zusammenfassung der Vorteile DSLR/SLT im Vollformat:
niedrige Schärfentiefe, damit schauen die Aufnahmen „filmischer“ aus, der Zuschauer kann durch die Schärfeebene zusätzlich gelenkt werden, was im Bild wichtig ist (Filmlook)
hohe Lichtausbeute, auch bei wenig Licht und hohen ISO Zahlen gelingen qualitativ hervorragende Aufnahmen
durch hochwertige Objektive und großen Sensor ist die technische Qualität der Aufnahmen hervorragend
Zusammenfassung der Vorteile Camcorder mit kleinem Sensor:
hohe Schärfentiefe, dadurch für Reportagen sehr gut geeignet
Motorzoom
kein Objektivwechsel nötig, 12fach Zoom deckt fast immer alles ab
DVD-Player, Digitalkameras, Smartphones… Innovationen, die unser Leben seit der Jahrtausendwende grundlegend verändert haben. Aber wer von uns hat nicht noch zahlreiche alte VHS-Kassetten, Hi8-Filme oder gar noch Super8-Rollen im Schrank, Keller oder auf dem Dachboden lagern? Dort stauben sie nun vor sich hin unsere wertvollen Erinnerungen: sommerliche Familienurlaube, Geburtstagsfeiern und auch die ersten Gehversuche der Kinder.
Weshalb man seine Erinnerungen digitalisieren lassen sollte.
Videobänder und Schmalfilme sind zahlreichen Bedrohungen ausgesetzt. Sie verlieren nicht nur mit jedem Abspielen an Qualität, auch der Zahn der Zeit nagt unerbittlich am Material. Magnetismus, Staub, Feuchtigkeit und hohe Temperaturen zersetzen schleichend unsere Erinnerungsstücke. Dazu kommt ein weiteres Problem: es gibt immer weniger geeignete Abspielgeräte. Viele dieser Geräte (z.B. Projektoren oder Videorekorder) bzw. deren Ersatzteile sind mittlerweile nur noch schwer zu finden. Darüber hinaus hat man meist nur eine Kopie der Aufnahmen. Diese können durch ein Unglück wie einen Brand oder eine Überflutung für immer verloren gehen.
Auch die Aufbewahrung gestaltet sich vergleichsweise Raum intensiv. Wer von uns hat nicht noch kistenweise Videokassetten und Filmrollen auf dem Speicher oder im Keller stehen?
Die Lösung für all diese Probleme liegt in der Digitalisierung Ihrer analogen Filmformate, z.B. die Überspielung von VHS auf DVD. Einmal digitalisiert, kann man diese auf DVDs, USB-Sticks, Festplatten oder auch in der Cloud speichern. Das digitale Filmmaterial kann dann auf dem PC, Fernseher oder im Heimkino angeschaut werden. Es ist leichter mit Familie und Freunden teilbar und – wenn man will – immer und überall, etwa per Smartphone verfügbar.
Natürlich kann man sich die Mühe machen und selbst seine alten Videos digitalisieren und bearbeiten. Jedoch ist dies sehr zeitaufwendig, die Resultate sind nicht immer überzeugend und werden den geliebten Erinnerungen einfach nicht gerecht. Auch kann die entsprechende Ausrüstung (Geräte plus Software) schnell recht teuer werden.
Der Service von ScanCorner
ScanCorner ist ein Dienstleister, der alle gängigen Foto- und Videoformate der letzten 60 Jahre professionell digitalisiert. So werden z.B. bei der Digitalisierung von Super-8 Filmen keine Filmleinwände, Prismen o. ä. verwendet, um die Entstehung von Hotspots (Leuchtpunkten in der Bildmitte) zu verhindern. Stattdessen wird das Bild mittels optischer Direktabtastung direkt auf den Bildsensor projiziert.
Außerdem werden die Bänder stets in Original-Geschwindigkeit eingelesen. Hierbei wird auch die Farbeinstellung angepasst und vorhandene schwarze Ränder entfernt. Bei Tonfilmen wird auch der Sound der Tonspur optimiert.
Nach der Bearbeitung erstellt das Team von ScanCorner eine DVD mit Kapitelmenü und brennt diese auf DVD. Da die Videos als mpeg2 codiert werden, sind kompatibel mit handelsüblichen DVD-Playern.
Wer seine Erinnerungen für die Zukunft wahren und die Vorzüge digitaler Videos und Bilder erleben möchte, ist bei ScanCorner richtig.
Was um Himmelswillen ist denn ein Gorillapod, werden sich einige von Euch fragen, die diese Seite über die Suche nach Gorillas erreicht haben. Nun, der Gorillapod hat natürlich gar nichts mit Tieren zu tun, sondern ist ein kleines Stativ, dass sehr biegbar ist. Vor einigen Jahren hat es die Firma Joby erfunden und auf den Markt gebracht und inzwischen gibt es dieses Stativ in sehr vielen Variationen. Es gibt auch viele Nachmacher, aber Vorsicht, oft sind die Stative nicht ihr Geld wert. Auch die kleineren Versionen vom Gorillapod halten nur bedingt Eure Kamera, schon gar nicht die einfachen Versionen.
Dies ist wieder einmal ein Praxisbericht, denn ich habe dieses Gorillapod Focus seit über einem Jahr und ich kann es vorwegnehmen, ich bin richtig begeistert davon und habe es eigentlich immer in meinem Rucksack dabei, egal ob ich auf Fototour gehe oder Filmen will. Dabei benutze ich das gar nicht so, wie eigentlich vom Hersteller gedacht. Warum das so ist, werdet ihr wissen, wenn ihr den Artikel fertig gelesen habt.
Aber fangen wir mal von vorne an. Wenn ich zum Filmen oder Fotografieren gehe und meinen Rucksack mitnehme, dann habe ich früher immer ein Stativproblem gehabt. Das große Stativ war mir immer zu schwer und zu groß zum rumschleppen. Eine erste Abhilfe schafft ein Reissack. Solange ich eine ebene Auflage finde, die auch auf der Höhe ist, wie ich filmen oder fotografieren will, dann ist es ok, aber es ist halt kein Stativersatz und nichts Handfestes. Also machte ich mich auf die Suche nach einem kleinen Stativ, dass gut verstellbar war, meine Kamera mit Objektiv halten konnte und auch noch möglichst stabil. Schnell wurde ich bei den Gorillapods fündig, allerdings waren alle kleineren Modelle ungeeignet, da nicht für größere Kamera gedacht und einfach auch nicht stabil genug.
Eigentlich gibt es nur eine Version vom Gorillapod, die wirklich stabil ist und das ist das Gorillapod Focus. Gemacht wurde es für den Einsatzzweck, dass es selbst eine SLR Kamera mit einem großen Objektiv halten kann und dementsprechend stabil ist es auch. Ein Nachteil mag sein, dass es keinen Stativkopf besitzt aber da hat natürlich die Firma vorgesorgt und bietet einen Stativkopf dafür an. Allerdings muss ich aus meiner eigenen Praxis wieder sagen, ich brauche den Kopf gar nicht, denn ich schraube meine Kamera direkt an den Gorillapod. Damit steht die Kamera noch stabiler und schließlich ist das Stativ sehr biegbar, um es in die richtige Position zu bringen.
Natürlich ist das Stativ sehr niedrig, es ist nicht dafür gedacht, dass wir es auf den Boden stellen, sondern ich suche mir immer etwas, wo ich es festmachen kann. Das kann ein Geländer sein, ein Laternenmast oder auch ein Papierkorb, eine Parkbank ein Mauervorsprung usw. usf. Selbst die kleinste Fläche genügt schon, um das Stativ sicher aufzustellen. Dafür passt der Pod aber in einen selbst kleinen Rucksack, ein riesiger Vorteil, gerade auf Reisen, gegenüber einem großen Standardstativ. Jetzt werden sich noch viele von Euch sicher fragen: Und hält es meine Kamera? Meine Antwort ist eindeutig ja, wenn die Kamera nicht gerade 10kg wiegt. Ich habe schon meine A65 dran gehabt mit einem 500 Tele und zwar einem richtigen Tele kein Spiegeltele und ich konnte damit absolut ruhige Aufnahmen machen.
Das Bild oben stammt von meinen Aufahmen zum Film „Lebenszeit“. Die hier gemachte Aufnahme vom Sonnenuntergang war eine Timelapse Aufnahme, gerade da muss ein Stativ absolut stabil sein, denn jedes Verrutschen macht die Aufnahmen unbrauchbar. Über Timelapse habe ich übrigens in einem anderen Artikel geschrieben.
Natürlich ersetzt es nicht immer ein richtiges Stativ, denn wie schon geschrieben, ich brauche etwas, wo ich es festmachen kann. In der Stadt ist es nie ein Problem, wenn ich allerdings irgendwo in der Wüste stehe, wo ich nichts habe, wo ich das Pod festhalten kann, dann habe ich tatsächlich ein Problem. Da ich aber bisher in keiner Wüste war… Auch nicht geeignet ist das Pod für Veranstaltungen, wie etwa Konzerte, da ist ein großes Stativ natürlich geeigneter, da unabhängig von einer Auflagemöglichkeit.
Wo ich mein Gorillapod aber sehr gerne mitnehme, ist in die Stadt, denn dort findet man fast immer eine Möglichkeit, das Stativ anzubringen. Die Stativenden sind übrigens aus einem gummierten sehr festen Material, die halten auf jeder Fläche, egal wie eben oder uneben die ist. Wenn ich mein Gorillapod sozusagen herkömmlich als normales Stativ benutze, muss ich nur darauf achten, dass es richtig ausbalanciert ist, da die Füße vom Pod aber extrem biegbar sind, ist das meistens kein Problem.