ascenseur rapide

8 Minuten, Reisefilm

Ostbayerischer Landeswettbewerb in Pocking: 3. Preis
Reisefilm Festival in Bremen: Bronzemedaille
Bayerische Film + Video Festspiele 2000 in Straubing: Teilnahme
DAFF 2000 in Dortmund: Teilnahme

Im November war ich mal einen Tag beruflich in Paris. Unser französisches Büro hat direkte Aussicht auf ganz Paris und insbesondere die Grande Arche. Da ich an diesem Tag keine Zeit hatte, flog ich zwei Wochen später nochmal privat hin, um eine Idee aufzugreifen, einen fiktiven Sportwettbewerb zu verfolgen, die Weltmeisterschaft der Aufzugsfahrer. Da der Austragungsort nicht bekannt war, mußten erst viele Hürden genommen werden, viele Plätze angeschaut werden, um dort hinzukommen. Dabei werden alle Wortklischees der vermeintlichen „Sportreporter“ verwendet, auch vermeinliche, durch Medien hochgeputschte Skandale bleiben nicht verschont.

Der Film auf YouTube:

AMERIKA

5 Minuten, Videoclip

Clubwettbewerb 2008: Teilnahme
Landesfilmfestival Ostbayern: 3. Preis
Bundesfilmfestival FANTEX in Waiblingen: Bronzemedaille

Das Stück „Amerika“ von Rammstein ging mir nicht aus dem Kopf und es stand eine Geschäftsreise in die USA nach Austin an. Im Groben hatte ich schon bereits einen Drehplan: In Texas leben die meisten „dicken“ Menschen in ganz Amerika. Sie gehen dann sehr häufig am Sonntag in Outlet Center. Das ist mir schon beim letzten Besuch aufgefallen. Ich fand damals schon ein solches Center in Round Rock, etwa 30 Meilen von Austin weg. Diesmal also mit Kamera. Ich filmte bereits auf dem Weg dorthin aus dem Auto, daraus ergab sich dann der Filmanfang, der das „typische“ Amerika zeigt, breite Autobahnen, überall USA Fahnen und überall auch Fast Food Restaurants. Im Center selber filmte ich etwa 5 Stunden, eine ganze Kassette voll, bis ich genug Aufnahmen im Kasten hatte, um meine Videoclipidee zu verwirklichen. Ein kleiner Nebeneffekt: Am Ende wurde ich von privaten Sicherheitsleuten angesprochen und musste das Gelände verlassen, da das Center das Filmen nicht erlaubt.  Den Videoclip habe ich natürlich trotzdem fertig gemacht.

allein

5 Minuten, Experimentalfilm

5 Minuten, Experimentalfilm

3. Preis beim Ostbayerischen Landeswettbewerb in Landshut
Weitermeldung und Teilnahme am FANTEX Festival in Lorch

Die Idee kam mir beim Lesen von Büchner´s „Lenz“. Könnte man aus einer vorhandenen Geschichte einzelne Sätze herausnehmen, so daß eine neue eigenständige Geschichte entsteht ? Die Vorlage erschien mir geeignet, da in „Lenz“ viele Gemütszustände und -wandlungen beschrieben werden, die sich immer wieder um das Alleinsein drehen. Das war die Idee. Die Umsetzung war schon viel schwieriger. Die Bilders schwirrten schon in meinem Kopf, nämlich subjektive Kamera, ohne einen Menschen im Bild und immer in einer trostlosen Gegend. Also durchsuchte ich alles, was ich schon auf Band hatte. In Karthago habe ich sowas gedreht, in den Ausgrabungen von Knossos und Feistos auf Kreta auch. Die Bilder waren aber sehr unruhig, das konnte ich nicht gebrauchen. Also einen einfachen Trick angewendet und das Ganze vierfach verlangsamt laufen gelassen. Außerdem mußte noch ein starker Blaufilter her, damit das Ganze bedrückender wirkt, so wie auch der Zustand des Alleinseins. Da aber im Text auch einige Lichtblicke waren, mußten nun aber noch Zwischenaufnahmen rein. Also sämtliche Bilder CD´s durchsucht, bis die Passenden gefunden waren. Was aber mit dem Text machen. Alleine wollte ich ihn nicht sprechen und keiner schien mir dazu geeignet. Also machte ich mich auf die Suche nach einer gesprochenen Version. Zwei Tage lang klapperte ich sämtliche CD Läden in München durch, bis ich fündig wurde. Eine ganze neue Aufnahme des gesprochenen Lenz. Der Rest war nun wie immer Fleißarbeit, bis alles in der Form war, so wie ich mir das am Anfang vorgestellt habe.

Akropolis in einer Minute

1 Minute, Minutenfilm

3. Preis beim Ostbayerischen Landeswettbewerb in Landshut

Weitermeldung und Teilnahme am Reisefilmfestival in Bremen

Einladung zu dem Bayerischen Festspielen in Falkenstein
Teilnahme am Deutschen Minutenwettbewerb

Auf unserem Rückflug von Kreta hatten wir fünf Stunden Aufenthalt in Athen. Diesen nutzten wir natürlich zum Besuch der Akropolis. Die Kamera hatte ich natürlich dabei, aber auch ein Problem: die Steine bewegten sich nicht, Film ist aber nun mal Bewegung. Also versuchte ich Bewegung hineinzubringen. So entstand eine 360 Grad Aufnahme, in mehreren Versuchen drehte ich mich dabei um die eigene Achse. Die Aufnahme mit mehrmaliger Drehung habe ich dann auf eine Einzige reduziert und auf die doppelte Länge gestreckt, damit die Bewegung nicht zu schnell wird. Altertum und Moderne wollte ich auch zusammenbringen, was wäre also besser geeignet, als computergenerierte Effekte, wo sich einzelne Aufnahme reinfliegen, auseinandergeschnitten werden, bzw. zum Schluß zerbröckeln. Da sich aber solche Effekte sehr schnell abnutzen, habe ich das auf nur eine Minute beschränkt und damit auch einen Minutenfilm für den Sonderwettbewerb des BDFA gehabt.

2 km2 Hauptstadt

7 Minuten, Reisefilm

Landesfilmfestival Ostbayern 2006: 3. Preis

Auf dem Rückflug von Mirihi zurück nach München hatten wir einige Stunden Zeit, um die Hauptstadt der Malediven zu besuchen. Wir fuhren mit einem Dhoni von der Flughafeninsel nach Male. Dort trafen wir einen Souvenirhändler, der uns innerhalb 3 Stunden die ganze Hauptstadtinsel zeigte. Dabei entstanden die Aufnahmen zu diesem Reisefilm. Zuhause habe ich nachgelesen, dass das von der Fläche her die kleinste Hauptstadt der Welt ist, so kam ich auf den Titel des Films.

Der Film auf YouTube:

Zoff über´n Zaun

ca. 200 Minuten, Liveaufzeichnung der Sirtlbühne Bruckberg, Co-Autoren: Jürgen Liebenstein und Rudi Schulz

1998 war es bereits das dritte Jahr, wo wir eine Liveaufzeichnung bei Sirtlbühne in Bruckberg realisierten. Obwohl wir sehr wenig Zeit hatten und das Stück vor der Aufzeichnung nur einmal gesehen haben – Jürgen zweimal – konnten wir mit unserer Erfahrung der vorherigen Jahre eine gute Arbeit abliefern. Auch diesmal schrieb Jürgen wieder das komplette Stück auf und markierte die wichtigsten Szenen und wie wir sie aufnehmen wollten. Unsere Anschaffung vom letzten Jahr, nämlich eine Mikrofon/Kopfhöreranlage machte sich auch diesmal wieder bezahlt. Jürgen führte Regie, ich saß am Mischpult. Während Jürgen immer wieder Anweisungen durchgab, was kommt und auf wen sich die Nahkamera konzenrieren sollte, beschränkte ich mich auf Durchsagen, wer gerade auf Sendung ist. Auch diesmal waren die beiden Kameras so aufgestellt, daß eine die Bühne als Ganzes aufnahm und nur in wenigen Situationen auf Nahaufnahme ging, während sich die andere Kamera, mit Rudi Schulz am Sucher auf die Nahaufnahmen konzentrierte.

Teneriffa – Insel der Gegensätze

50 Minuten, Reisebericht, Co-Autor: Jürgen Liebenstein

Dieser Film war das bisher größte Projekt auf meiner Miro DC30. Ca. ein halber Jahr war ich mit der Nachbearbeitung beschäftigt. Da dieser Film auf keinem Wettbewerb laufen sollte, konnte ich ruhig auf einer Länge von 50 Minuten bleiben, damit für uns im Film genug persönliche Erinnerungen an diesen Urlaub blieben. Insgesamt kamen wir mit ca. 300 Minuten Rohmaterial zurück. Nachdem ich das Rohmaterial mit den gelungenen Aufnahmen digitalisiert habe, teilte ich alles in 20 Abschnitte ein. Zuerst habe ich alle Sequenzen unabhängig voneinander zusammengeschnitten. Nachdem alles filmtechnische fertig war, machte ich mich an den Kommentar. Ich schrieb und sprach ihn auch selbst, da es eine persönliche Erinnerung werden sollte. Die Musik lieferten viele verschiedene Musik CD´s und CD-ROM´s. Nachdem alles zusammenpaßte, konnte im Herbst dann endlich die Premiere im Familienkreis und später im Filmclub stattfinden.

Yellow Submarine

4 Minuten, Musikvideo

Erster Deutscher Videoclipwettbewerb Berlin 1998: Teilnahme

Zur Musik von den Beatles Aufnahmen während der Fahrt auf Teneriffa in einem U-Boot. Da unten nichts zu sehen war, habe ich Aufnahmen von Fischen und Haien aus dem Aquarium reingeschnitten und brachte das U-Boot im Computer zum wackeln. Kam bei der Jury des Videoclipwettbewerbs nicht an und hatte die schlechteste Bewertung aller Videos.

Road To Nowhere

5 Minuten, Musikvideo, Co-Autor: Jürgen Liebenstein

Clubwettbewerb 1998: Teilnahme
Niederbayerischer Wettbewerb Pocking 1998: 3. Preis
Bundeswettbewerb Reportagefilm Wetzlar 1998: Teilnahme
Erster Deutscher Videoclipwettbewerb Berlin 1998: Teilnahme

Dieses Musikvideo entstand aufnahmetechnisch während unserer Floridareise im Januar 1996, genauer gesagt vor, während und nach der mehrmaligen Fahrt über die 7 Mile Bridge auf den Florida Keys. Die Idee zum Musikvideo kam aber erst bei der Nachbetrachtung. Spontan viel Jürgen irgendwann mal das Lied von den Talking Heads ein: Road To Nowhere. Die Bilder paßten und schon ging´s los. Takt messen und alle Aufnahmen von der Länge her darauf abtimmen. Gewollte Wiederholungen im Bild, wenn sie auch im Text in den verschiedenen Strophen vorkommen. So entstand unser erstes richtiges Musikvideo.

Computertechnik zieht ein und ein erster „richtiger“ Videoclip

In diesem Jahr entstand „Arbeitstag“, ein erster Versuch die Comutertechnik der Schnittprogrammes „Adobe Premiere“ für ein Filmthema über vernetzte Arbeitswelt zu nutzen. „Road To Nowhere“ war ein erster Einstieg in die Welt des Videoclips. Die größte Arbeit bereitete jedoch eine Reisereportage über eine gemeinsame Reise nach Teneriffa. Außerdem haben wir im November zum bereits drittenmal eine Aufführung der Sirtlbühne in Bruckberg live aufgenommen.

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