Quinta dos Loridos

6 Minuten, Reisefilm

Landesfilmfestival Ostbayern 2008: 3. Preis

Dieser Film entstand in Portugal, während unserer Autofahrt von Lissabon in Richtung Porto. In der Nähe von Bombarral, das hatte meine Frau im Internet rausgefunden, ist gerade der angeblich größte chinesische Garten ausserhalb China am entstehen. Nachdem wir uns in Bombarral vom Rathaus zum Fremdenverkehrsamt durchgefragt haben, wurde uns genau beschrieben, wo wir diese Weinfarm „Quinta dos Loridos“ finden. Obwohl noch im Entstehen, so war das dort sehr beeindruckend und ich entschloss mich spontan die Kamera rauszuholen und einen Film über diesen Garten zu machen.

YouTube: Quinta dos Loridos

Parkplatz Superstar

5 Minuten, Fantasiefilm

Clubwettbewerb 2008: 3. Preis
Landesfilmfestival Ostbayern: 3. Preis
Bundesfilmfestival FANTEX in Waiblingen: Bronzemedaille

Wir waren in Monte Gordo an der Algarve und saßen oft abends auf dem Balkon, mit direkten Meeresblick, aber auch einem Blick zum einzigen öffentlichen Parkplatz an der Uferpromenade. Da ist mir aufgefallen, dass der Abends immer sehr voll wird und die Portugiesen wahre „Künster“ im Erfinden neuer Parkplätze sind. Also habe ich die Kamera rausgeholt und zwei Kassetten durchlaufen lassen, ohne zu wissen, ob man jemals daraus einen Film zusammenschneiden kann. Die Kassetten blieben erstmal auch mehr als ein Jahr in der Schublade, aber dann kam mir die erleuchtende Idee, ich könnte doch daraus eine Art Superstar für die besten Parkplatzerfinder machen. Damit war aber Arbeit angesagt, denn das Ganze sollte nicht kommentiert werden, sondern nur mit verschiedenen Titeln versehen werden.

45 Meilen

7 Minuten, Reportage, Co-Autor: Reiner Urban

Landeswettbewerb Ostbayern 2002: 3. Preis

Der nächste Film, der vom Urlaub 99 in den USA entstanden ist. Diesmal allerdings nicht in Eigenregie. Reiner Urban war einige Jahre zuvor am gleichen Ort in Durango, Colorado und brachte auch viele gute Aufnahmen mit. Wir ergänzten uns sehr gut mit den Aufnahmen, da Reiner den Zug nur von außen gefilmt hat, ich aber mitgefahren bin und deshalb viele Aufnahmen von der Strecke hatte. Leider unterschieden sich die Aufnahmen insofern, dass Reiner mit SVHS und ich mit DV gefilmt habe. Dazu kam noch, dass er keinen Sonnenschein hatte, ich aber bei der Fahrt sehr wohl. Die heutige Nachbearbeitung am Computer macht es aber möglich: Alle Aufnahmen von Reiner wurden aufgehellt und mehr gelb reingetan, im fertigen Film sieht man kaum mehr große Unterschiede zwischen den beiden Kameras. Der Film berichtet über die Nostalgieeisenbahn von Durango nach Silverton. Untermalt durch einen lockeren Kommentar, den Reiner Urban geschrieben und auch gesprochen hat.

In einer anderen Welt

1 Minute, Minutenfilm

1 Minute, Minutenfilm

Clubwettbewerb „Alles in einer Minute“: 4. Platz

Mein Job hat mich im Spätsommer 2001 zu einem Kunden nach Hamburg geführt. Dort erfuhr in den Medien, dass nur 5 Minuten von meinem Arbeitsplatz eine der größten Modellbahnanlagen der Welt eröffnet hat, das Miniatur-Wunderland Hamburg. Beim ersten Mal habe ich nur meinen Fotoapparat dabei gehabt und schon mal nach interessanten Filmszenen Ausschau gehalten. Im Oktober war ich dann ein zweitesmal dort und es kamen ca. 20 Minuten Rohmaterial zusammen. Die eine Minute ist natürlich sehr kurz, um das Wunderland vorzustellen, darum ging es mir aber nicht unbedingt. Als Eingangssequenz wählte ich ein UFO, welches zum Wunderland runterschwebt, danach kommen schnelle, zur Musik geschnittene Bildfolgen. Am Ende sieht man ein Feuerwehreinsatz, der dort von Zuschauern ausgelöst werden kann.

YouTube: In einer anderen Welt

Ich Mori

5 Minuten, Tierfilm

Clubwetbewerb 2005: Teilnahme
Landesfilmfestival Ostbayern 2006: 3. Preis

Die Aufnahmen zu „Ich, Mori“ entstanden im Mai 2005 als unser Mori keine 4 Wochen alt war. Er tollte und robbte jeden Tag durch unsere Prager Wohnung und an einem Abend habe ich ihn mit der Kamera verfolgt. Als Kommentar habe ich für Mori die Ich Form gewählt, um den subjektiven Eindruck zu verstärken. Damit ich die Aufnahmen gut hintereinander montieren konnte, habe ich zwischen verschiedene Szenen Untertitel reingeschnitten.

Ein Tag in der heiligen Stadt

11 Minuten, Reisefilm

Landesfilmfestival Ostbayern 2006: 3. Preis

Im Dezember 2005 flogen wir für eine Woche von Prag aus in die Sonne Ägyptens. Dort ergab sich die Möglichkeit, für einen Tag nach Israel mit dem Bus zu fahren. In Jerusalem haben wir die wichtigsten touristischen Ziele besucht: die Klagemauer, den Felsendom, den Ölberg und die Altstadt. In der Altstadt ging es natürlich zu der Grabeskirche. Den Tag habe ich mit der Kamera festgehalten und so entstand der Film über unseren Tag in der heiligen Stadt.

doch die freiheit so weit

9 Minnuten, Dokumentarfilm

Landeswettbewerb Ostbayern 2002: 2. Preis
Bundesfilmfestival DOKU in Offenbach: Bronzemedaille

Die Idee zu diesem Film kam mir schon während der Überfahrt mit dem Schiff auf Alcatraz Island in Kalifornien. Wieder etwas, was sich nicht bewegt, also bewegt werden muss, durch die Kameraarbeit und die spätere Geräuschuntermalung. In diesem Film erzähle ich die Lebensgeschichte von Robert Franklin Stroud, den Birdman von Alcatraz. Um eine gewisse Kälte, die die Bilder im Gefängnis schon austrahlen, auch in den Kommentar reinzubringen, habe ich meine Stimme durch Computernachbearbeitung so verfremdet, dass dunkler und langsamer gesprochen wird. Im Gefängnis hat man als Inhaftierter genug Zeit, doch meine Aufnahmen mit der gehenden Kamera waren zu wacklig und zu schnell. Also habe ich alle Szenen verlangsamt. Im fertigen Film ist keine Szene, die in Originalgeschwindigkeit abläuft. Ebenfalls habe ich mit feststehender Blende gearbeitet, um in einigen dunklen Passagen später mit Ein- bzw. Überblendungen arbeiten zu können. Die Schrifttafeln im Gefängnis dienten in der Nachbearbeitung als Leinwände für die Projektion alter Aufnahmen von der Insel. Das Klappern mit Gegenständen am Gefängnisgitter ist für mich etwas typisches und erzeugt die richtige Stimmung. Allerdings war so was gar nicht einfach in meinem Geräuscharchiv zu finden. Das Gefundene war schließlich so kurz, dass ich es vielfach wiederholen mußte. Es kam aus einer sehr kurzen Sequenz aus dem Film „Shining“ von Stanley Kubrick. Den Rest der Filmmusik lieferte mir schließlich Rick Wakeman mit seiner Interpretation des „Birdman of Alcatraz“. Als Amateur habe ich ja die Möglichkeit kommerzielle Musiksequenzen zu verwenden, aber zu bekannte Stücke, die jeder mit bestimmten Filmen identifiziert, sind meistens wenig geeignet. Verschiedene Geräusche können da aber manchmal sehr hilfreich sein. In der Eingangssequenz verwende ich Material von der eigentlich langweiligen Überfahrt mit dem Schiff nach Alcatraz. Ich nutze dies, mit einem Filter auf alt getrimmt, in die Geschichte einzuführen. Kaum auffallend, aber trotzdem gewollt, läuft ein Teil dieser Sequenz rückwärts, denn die Geschichte geht ja in der Zeit zurück. Der Titel des Films fiel mir bei einer der letzten Aufnahmen im Film ein, als die Kamera aus dem Dunkeln kommt und zu einem Fenster geht, wo in der Ferne die Skyline von San Francisco zu sehen ist. Die Freiheit war zwar nah, für die Insassen jedoch nie erreichbar.

YouTube: doch die freiheit so weit …

Die baltische Reise

48 Minuten, Reisefilm

Im August 2001 flogen ich und Bekannte von mir gemeinsam ins Baltikum. Während dieser 14 tägigen Reise entstand dieser Reisebericht. Fertiggeworden ist er erst im Januar 2003, da ich über Weihnachten endlich Zeit fand, den Film fertigzuschneiden, zu kommentieren und passende Musik auszuwählen. Die Länge des Films ergibt sich durch die vielen Reiseeindrücke, die ich von dieser Reise mitgenommen habe. Es ist kein Wettbewerbsfilm, sondern eine private Erinnerung an einen sehr interessanten Urlaub.

MERANT Consulting Ausflug

15 Minuten, Dokumentation

Dieser Film entstand im Sommer 1999 beim unserem Sommerausflug mit der PVCS Consulting Gruppe von MERANT. Weder Auftrag, noch Wettbewerb, sondern einfach Kamera mitgenommen und laufengelassen. Trotzdem kein einfaches Unterfangen, da beim Gocart Fahren in der Halle sehr schlechte Lichtverhältnisse waren. Auch das schneiden erwies sich dann als schwierig, wenn man nicht vernünftige Anschlußszenen hat.

Bucaneer Bay

1 Minute, Minutenfilm

Clubwettbewerb „Alles in einer Minute“: 6. Platz

Die Aufnahmen stammen von meinem USA Urlaub von 1999. Für den ersten meiner drei Minutenfilme für den Clubwettbewerb habe ich eine kurze Sequenz aus Las Vegas gewählt. Dreimal am Tag wurde vor unserem Hotel „Treasure Island“ die Stuntshow um die Schlacht am „Bucaneer Bay“ aufgeführt. Zweimal stand ich mit Kamera da und habe jeweils von verschiedenen Standpunkten gefilmt. Es ist kein Kunstwerk daraus geworden, aber immerhin eine Minute recht spannend zusammengeschnittenes Material.

YouTube: Buccaneer Bay

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